Newsletter: Sendinblue

WordPress Newsletter-Integration mit Sendinblue
(Case Study, Teil 1)

In dieser Case Study geht es um die Umsetzung des Newsletters für das Filmfestival QUEERTACTICS mit dem Email-Marketing Tool Sendinblue.

Newsletter bleiben weiterhin einer der wichtigsten Eckpfeiler im Email-Marketing. Damit wir unsere Abonnent:innen und Kund:innen kurzweilig über Neuigkeiten und Angebote informieren können, ist neben den interessanten Inhalten auch die dahinterliegende Technik wichtig: Das beginnt mit einem Anmeldeformular auf der Website und geht bis hin zur automatisierten Abmeldemöglichkeit per Email-Link. Email Marketing-Lösungen von Anbietern wie CleverReach, Mailchimp oder Sendinblue bieten außerdem zahlreiche Möglichkeiten im Hinblick auf die Integration in WordPress.

Wir haben uns entschieden, den Newsletter für das Filmfestival QUEERTACTICS in Wien mit Sendinblue zu erstellen. In Teil 1 dieser Case Study berichte ich über die einzelnen Schritte: von der Auswahl eines Email-Marketing Anbieters bis zum Anlegen des WordPress-Anmeldeformulars und der Verknüpfung mit der Abonnent:innenliste. In Teil 2 der Case Study im nächsten Blog-Beitrag wird es dann um Design-Möglichkeiten für das Anmeldeformular mit dem Popup Maker und die Gestaltung des Newsletter-Templates mit Sendinblue bis zum Versand des ersten Newsletters gehen.

Bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters für den Newsletter-Versand waren unsere Kriterien folgende: 

  • kostenloser Versand über einen Email-Marketing Provider
  • möglichst ein Anbieter mit Serverstandort in der EU
  • Integration mit dem Anmeldeformular auf der WordPress-Website
  • Designmöglichkeiten

Nach einem Vergleich der kostenlosen Software-Pakete der drei Email-Marketing Anbieter CleverReach, Mailchimp und Sendinblue haben wir schließlich Sendinblue gewählt.

Newsletter-Anbieter im Vergleich (kostenlose Version)
Stand: 06/2021

CleverReach

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  • Emails/Monat: 1.000
  • Abonnent:innen:
    max. 250

Kostenpflichtige Versionen ab
9 EUR für unbegrenzte Emails/Monat an max. 250 Kontakte.

Zentrale: DE
Serverstandort: EU

Erstellung von eigenen Newsletter-Templates mit Drag&Drop Elementen möglich

Basis- Erweiterungsmöglichkeiten für automatisierte Email-Workflows (z.B. Bestätigungs-Emails nach Newsletter-Anmeldung) auch in der kostenlosen Variante.

MailChimp

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  • Emails/Monat: 10.000
  • Abonnent:innen:
    max. 2.000

Kostenpflichtige Versionen ab
9,99 EUR für 5.000 Emails/Monat an max. 500 Kontakte

Zentrale: USA

Serverstandort: USA

WordPress-Plugin MailChimp for WordPress (funktioniert auch mit WooCommerce)

Erstellung von eigenen Newsletter-Templates mit Drag&Drop Elementen möglich

Basis- Erweiterungsmöglichkeiten für automatisierte Email-Workflows (z.B. Bestätigungs-Emails nach Newsletter-Anmeldung) auch in der kostenlosen Variante.

Sendinblue

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  • Emails/Tag: 300
  • Abonnent:innen:
    unbegrenzt

Kostenpflichtige Versionen ab
19 EUR für max. 10.000 Emails/Monat an unbegrenzte Kontakte.

Zentrale: DE / FR
Serverstandort: DE

Erstellung von eigenen Newsletter-Templates mit Drag&Drop Elementen möglich

Umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten für automatisierte Email-Workflows (z.B. Bestätigungs-Emails nach Newsletter-Anmeldung) auch in der kostenlosen Variante.

Weitere Informationen zum Funktionsumfang der Email-Marketing Pakete und Preisvergleiche zu den kostenpflichtigen Versionen findest du im ausführlichen Sendinblue Blog-Artikel Die 4 besten E-Mail Marketing Softwares im Vergleich.

Sendinblue

Sendinblue ist zwar nicht der größte Anbieter am Markt, hat aber mehrere Vorteile zu bieten: Neben dem Serverstandort in Deutschland, der eine DSGVO-konforme Nutzung des Tools ermöglicht, ist die Anzahl der Abonnent:innen auch in der kostenlosen Version unbegrenzt. Das Maximum von 300 versendeten Emails pro Tag / 9.000 pro Monat ist hingegen nicht so relevant, wenn es wie bei kleineren Projekten wie Queertactics auch möglich ist, den Newsletter über mehrere Tage verteilt zu senden.

Ich habe mit Sendinblue bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Nur in Verbindung mit einer Shop-Lösung mit WooCommerce würde ich möglicherweise eine bezahlte Version von MailChimp vorziehen. CleverReach kam aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten der Integration in WordPress und der geringen Anzahl der Kontakte in der kostenlosen Version für unser Projekt nicht in Frage, Falls du aber ohnehin schon Contact Form 7 für deine Formulare nutzt, wäre auch das eine Alternative zu MailChimp.

Und nun kommen wir schon zur Erstellung des Anmeldeformulars, dem ersten Schritt zu neuen Newsletter-Abonnent:innen.

Sendinblue-Anmeldeformular für WordPress erstellen

Die WordPress-Integration von Sendinblue inkl. Erstellung des Anmeldeformulars ist in nur 4 Schritten erledigt:

  1. Kostenloses Sendinblue-Konto erstellen
  2. WordPress-Plugin installieren
  3. WordPress und Sendinblue mittels API-Schlüssel verbinden
  4. Anmeldeformular erstellen und einer Sendinblue-Kontaktliste zuweisen

1. Sendinblue-Konto erstellen

Dieses kurze YouTube-Tutorial erklärt die Erstellung eines Sendinblue-Kontos, das du im nächsten Schritt mit WordPress verknüpfen kannst:

 

Bei der Erstellung des Kontos wird automatisch ein API-Schlüssel erstellt, den du später für die Verknüpfung mit WordPress benötigst. 

2. WordPress-Plugin installieren

Das WordPress-Plugin Newsletter, SMTP, Email marketing and Subscribe forms by Sendinblue wird über das WP-Dashboard installiert und aktiviert.  Nach der Installation wird der API-Schlüssel benötigt.

3. WordPress und Sendinblue verbinden

Deinen persönlichen API-Schlüssel findest du im Sendinblue-Konto unter dem Link https://account.sendinblue.com/advanced/api. Er wird in WordPress unter Sendinblue eingefügt:

Sendinblue: Newsletter

Sobald dein Konto mit WordPress verknüpft ist, können die Newsletter-Anmeldungen in WordPress automatisch mit Sendinblue synchronisiert werden.

4. Anmeldeformular erstellen

Die Erstellung des Anmeldeformulars ist der wichtigste und „technischste“ Schritt bei der Einrichtung des Newsletters.  In WordPress wird unter Sendinblue-Forms ein neues Formular erstellt. Die Felder wie Name und Email-Adresse müssen einzeln dem Formular hinzugefügt und konfiguriert werden:

Sendinblue: Anmeldeformular

Solltest du bei diesem Schritt auf Schwierigkeiten stoßen, empfehle ich dir, deine WordPress-Agentur mit der Erstellung des Newsletter-Anmeldeformulars zu beauftragen.

Im Zuge der Erstellung des Anmeldeformulars muss unter „Linked List“ nun noch die Sendinblue-Kontaktliste hinzugefügt werden.

Sendinblue: Kontaktliste

Damit ist das Anmeldeformular fertig konfiguriert und kann – zum Beispiel mittels Shortcode – an einer beliebigen Stelle der WordPress-Website eingefügt werden.

Sendinblue: Anmeldeformular

Du willst wissen, wie es weitergeht? Im zweiten Teil der Case Study im nächsten Blogbeitrag schreibe ich über das Design und den Versand des Newsletters. 

Fazit

Durch die Nutzung eines professionellen Email Marketing-Anbieters wie Sendinblue wird das Versenden von Newslettern weitgehend automatisiert: die Daten aus dem Anmeldeformular auf der WordPress-Website werden mit Sendinblue synchronisiert und neue Abonnent:innen automatisch den Kontaktlisten hinzugefügt. Diesen Vorteil haben wir auch für den Newsletter des Filmfestivals QUEERTACTICS genutzt.

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